Todesstrafe  - death penalty

Was hat dieses Thema mit der Chihuahua-Zucht zu tun? Natürlich nichts. Aber diese Seite, die sich überwiegend mit meinem überaus erfreulichen Hobby, der Chihuahua Zucht beschäftigt, ist natürlich auch über mich, und womit ich mich neben der Chihuahua Zucht noch beschäftige.

Vor 2 1/2 Jahren wurde ich auf eine Anti-Todesstrafen Organisation hier in Deutschland aufmerksam: ALIVE Koalition gegen die Todesstrafe. Da ich selbst schon immer gegen die Todesstrafe war, da ich keinem Menschen, auch keiner Regierung, dieses Recht zubillige, über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden, war ich umso mehr überrascht, dass z.B. in den USA heute noch Menschen zum Tode verurteilt werden. In einem Land, das ja demokratisch ist und als eines der modernsten dieser Erde gilt. Das hat mich zutiefst schockiert. Ich lernte auf den Seiten von ALIVE und durch Recherche im Internet dann auch noch, wie grausam diese Todestrakt-Insassen ihre Zeit des Wartens auf den Tod dann auch noch oftmals verbringen müssen. Besonders Texas, das die höchste Hinrichtungsquote hat, hat auch die grausamsten Methoden, diese Gefangenen unterzubringen. In Zellen, so “gross” wie ein kleines Badezimmer, mit einem kleinen Schlitz als “Fenster” und Isolationshaft. D.h. in diesen kleinen Zellen müssen die Gefangenen 23 Stunden am Tag allein verbringen, ohne Kontakt zu anderen Gefangenen, ohne Fernseher, mit viel Glück haben sie die Möglichkeit, sich ein Radio zu leisten und Bücher. Der einzige Kontakt zur Aussenwelt besteht durch Briefe schreiben und einmal die Woche 2 Std. Besuch. Der Besuch findet in Texas hinter Glas statt. D.h. keine Kontaktmöglichkeiten, keine Berührungen. Man kann miteinander sprechen über ein Telefon. Die Gefangenen dürfen ihre Zellen nur in Handschellen verlassen, werden vorher einem “strip search” unterzogen, d.h. sie müssen sich völlig entkleiden und werden intensiv untersucht, ob sie z.B. verbotene Sachen bei sich haben.

Auf der Seite des Vereins wurden auch Brieffreundschaftsgesuche von Todestraktinsassen veröffentlicht, aus den Staaten, die die Todesstrafe noch vollstrecken.

So entstand dann nach einigem Überlegen bei mir der Entschluss, dass ich diesen Verein unterstützen wollte und etwas später dann wollte ich auch einem Todestrakt-Insassen schreiben. Da die Haftbedingungen speziell in Texas extrem schlimm sind, entschloss ich mich dazu, einem Todestrakt Insassen in Texas zu schreiben. Ich fragte die Vereinsvorsitzende, ob sie jemanden wisse, der altersmässig in etwa zu mir passt, da die meisten dieser Gefangenen noch relativ jung sind und ich mir nicht sicher war, ob wir dann genügend Gesprächsthemen haben werden. Sie nannte mir dann jemanden, der erst kürzlich nach Brieffreunden fragte und der zumindest nahe an meinem Alter war.

Ich fand noch keine weiteren Informationen über ihn auf der Website ausser sein Alter und die Aussage, dass er bereits seit fast 27 Jahren im Todestrakt war. Mir war es auch nicht so wichtig, weshalb er dort war. Ich wollte einfach jemandem schreiben und es ist nicht meine Aufgabe, ihn zu verurteilen für seine Tat sondern ich wollte ihm zeigen, dass es noch Menschen gibt, die Anteil an dem Schicksal von Menschen nehmen, die sozusagen weggesperrt und von der Gesellschaft als “Monster” und “Bestien” betrachtet werden dort. Ihnen zu sagen, dass wir das nicht so sehen. Jeder Mensch kann in eine schlimme Lage geraten und Fehler machen. Ein Mord oder ein mehrfacher Mord ist natürlich schon etwas sehr gravierendes. Aber selbst dann gibt man sein “Mensch sein” nicht am Gefängnistor ab. Ein Mensch bleibt immer ein Mensch und besteht nicht nur aus seinen Fehlern. Und ihm steht das Recht zu, seine Fehler zu bereuen und nach Möglichkeit eine Chance auf Rehabilitation zu bekommen. Das ist bei uns in Deutschland so, wie auch in anderen zivilisierten Ländern, besonders bei uns in Europa. Wenn man also bedenkt, dass diese Menschen dort weggesperrt werden und ihre Zellen nur kurz zum Duschen verlassen dürfen oder wenn sie Besuch bekommen und sonstige Termine haben und im schlimmsten Fall zu ihrer letzten Fahrt in die Walls Unit in Huntsville zu ihrer Hinrichtung mit der Giftspritze.

Ich fragte mich, wie es sein kann, dass jemand bereits so lange dort ist. Normalerweise dauert es weitaus kürzere Zeit, vielleicht um die 12 Jahre im Durchschnitt, bis jemand alle Berufungsinstanzen durchlaufen hat, um dieses Todesurteil doch noch anzufechten. Aber fast 27 Jahre, das ist entsetzlich. Als ich dann Anfang Februar 2007 das erste Mal von Max hörte, erfuhr ich auch noch von ihm, dass er unschuldig dort ist. Ich hatte viele Warnungen darüber gehört, dass viele sagen, sie seien unschuldig, dass es aber nicht immer zutrifft. Max schrieb mir, ich könne im Internet über seinen Fall lesen und mir selbst ein Urteil bilden. Er habe zum Glück einige sehr gute Anwälte, die von seinem Fall gehört haben und von seiner Unschuld überzeugt seien. Sie vertreten ihn “pro bono” - also unentgeltlich. Das ist ein grosser Glücksfall, da die meisten dort im Todestrakt nur die ihnen vom Staat zugewiesene Verteidiger haben, die nur wenig Geld für die Verteidigung bekommen und in vielen Fällen nicht sonderlich motiviert sind, dafür viel zu tun. Das ist das Tragische daran, dass diejenigen, die im Todestrakt landen meistens arm sind und oftmals eben auch noch einer anderen Rasse angehören. Man findet viele Schwarze und Latinos dort.

Auch Max ging es nicht anders. Er hatte während seines 1. Prozesses einen dieser Anwälte erwischt, der auch noch als sog. “schlafender Anwalt” zu zweifelhaften Ruhm gelangte, da er auch schon mal während eines Prozesses zwischendurch einschlief. Dieser Anwalt befand es noch nicht einmal für nötig, die für den Angeklagten wichtigen Zeugen in den Zeugenstand zu berufen. Aufgrund dieser ganzen mangelhaften Verteidigung hatte er 25 Jahre später einen neuen Prozess zuerkannt bekommen, 25 Jahre später, einige Zeugen waren gar nicht mehr da und vieles geriet in Vergessenheit. Und immer noch wollte das Gericht ihm nicht die Chance geben, entlastende Zeugen vor den Geschworenen aussagen zu lassen.

Insgesamt gab es so viele Fehler in den Verhandlungen, dass es Mühe macht, sie alle aufzuzählen. Es gibt aber viele offensichtliche Fakten, die zeigen, dass es unmöglich war, dass Max die Tat, für die er angeklagt wurde, begangen hat. Sein Fall steht oft dafür, um aufzuzeigen, was einem Menschen alles passieren kann, wenn er in die Fänge der Polizei gerät und ihnen ausgeliefert ist. Es wurde ihm bei seinen Befragungen sogar ein Anwalt verweigert. All diese Dinge führten dazu, dass er ein falsches - oder sogar insgesamt 3 falsche und völlig verschiedene Geständnisse ablegte für ein Verbrechen, welches er gar nicht begangen hatte. Er hat diese Geständnisse auch später widerrufen. Aber davon will natürlich niemand etwas hören. Selbst, obwohl inzwischen bekannt ist, welche Person das Verbrechen tatsächlich begangen hat.

Vielleicht ist es für die Verantwortlichen schlimmer, einzuräumen, Fehler gemacht zu haben, als wenn ein unschuldiger Mensch stirbt. Hauptsache, man kann sein Image wahren. Das führte dazu, dass ein unschuldiger Mann bereits seit 29 Jahren unschuldig im Todestrakt in Texas sitzt. Er ist zwar nicht der Einzige, aber er ist einer derjenigen, die bereits am längsten dort sind. Wie überlebt man unter solchen Bedingungen? Das ist sicher schwer zu beantworten. Max sagt immer, sein Glaube an Gott und der Wunsch, dass er erleben möchte, dass die Welt weiss, dass er dieses schreckliche Verbrechen nicht begangen hat sind die Faktoren, die ihm die Willenskraft geben. Zusammen mit seinen Anwälten, die alles menschenmögliche für ihn tun und seinen Freunden, die ihn unterstützen, so gut es geht.

Ich bin dabei, Max’ Website zu bearbeiten. Es wird noch einiges an Arbeit erfordern. Aber Stück für Stück werden wir dann einiges an Informationen zusammen stellen.

Insgesamt möchte ich sagen, dass diejenigen, die mich etwas näher kennen wissen, welch ein wichtiger Mensch Max für mich inzwischen  geworden ist. Er ist mein soulmate und mein bester Freund. Sicher, er hat viel Zeit zum Schreiben. Und auch ich nehme mir fast jeden Tag Zeit, um ihm zu schreiben. Es ist ja das einzige was uns bleibt, um uns auszutauschen. Er hat ein Herz aus Gold, ist an allem interessiert, was um ihn herum vorgeht und selbstverständlich auch an meiner Chihuahuazucht. Er hat sogar einen eigenen Chihuahua. Der heisst Tex :-)

 

Die Namenswahl war eine Co-Poduktion. Ich wollte, dass er Texas Cowboy heisst, aber Max meinte, dass er einen Teil des Namens seines Vaters Frunzik (Massar Jaguar) tragen müsse. Naja, wer kann da schon widersprechen?

Nun will ich Ihnen auch Max nicht vorenthalten. Denn jemand, der mir so wichtig geworden ist in gut 2 Jahren, der muss sich nicht verstecken.

Dieses Foto wurde bei meinem ersten Besuch in Texas gemacht im Januar 2008. Da kannten wir uns knapp ein Jahr und ich muss sagen, mir kam es vor, als kennen wir uns seit Ewigkeiten. Es war überhaupt kein Moment des Fremdseins vorhanden, von Anfang an wusste ich, das ist der Max, den ich aus meinen Briefen kannte. Wir haben im Januar dann insgesamt 10 Besuchsstunden miteinander verbringen können und haben den Ort völlig vergessen, an dem wir uns befanden. Max selbst war erstaunt, als ich ihm das Bild schickte, dass er darauf tatsächlich lächelte. Es gab in der Tat kein Bild von ihm vorher, auf dem er lächelte. Nicht, dass man viel Grund zum Lachen hätte, wenn man an einem solchen Ort ist.

Seitdem habe ich Max noch 3 weitere Male besucht. Jeder Besuch war etwas besonderes für uns und auch, wenn man durch Glas getrennt ist, was ist das schon. Man kann dennoch Gespräche führen, zusammen etwas essen und die Zeit vergeht viel zu schnell. Da ich aus weiter Entfernung komme, haben wir die Möglichkeit, die Besuchszeit von insgesamt 8 Stunden pro Monat an 2 aufeinanderfolgenden Tagen zu absolvieren. Wir können dann also statt üblicherweile 2 Std. an 2 Tagen 4 Stunden besuchen. Das ist schon sehr angenehm, weil halt 2 Stunden doch ziemlich schnell vorbei sind.

Hier noch ein Bild vom vorletzten Besuch. Beim letzten Besuch im April/Mai konnten wir leider keine Bilder bekommen. Diese sind vom Januar/Februar 2009:

 

Mittlerweile klappt das mit dem Lächeln auch schon mal öfter. Man bekommt Übung, oder wir fühlen uns miteinander sehr wohl und das macht schon eine Menge aus.

Und wenn man ein bisschen nachhilft, dann geht’s auch allein :-)

Leider vergeht die Besuchszeit immer viel zu schnell. Aber wenigstens haben wir die Hoffnung, dass wir uns in einigen Monaten wiedersehen können - noch. Wir wissen beide, dass auch für Max irgendwann eine Hinrichtung möglich ist. Max fragte mich vor einiger Zeit, ob ich dann, wenn es einmal so kommen sollte, dabei sein würde, um in seiner Nähe zu sein und ich sagte ihm, dass es sicher mein Herz brechen wird, aber wenn es sein Wunsch ist, mich dabei zu haben, so würde ich alles tun, um das möglich zu machen. Aber noch besteht die Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht dazu kommt. Nachdem Max in seinem 2. Prozess Anfang Februar 2006 zum 2. Mal zum Tode verurteilt wurde, weil auch in seinem 2. Prozess nicht alle Fakten gehört wurden und der Zeuge, der aussagen wollte, dass er den wahren Täter kennt und dieser ihm gegenüber diese Tat zugegeben hat, nicht aussagen konnte, da ihm das Gericht die gewünschte Immunität verwehrte, die er forderte, da er sonst evtl. wegen einer Straftat verhaftet worden wäre. Somit konnten die Geschworenen von diesen Fakten keine Kenntnis erlangen und wieder einmal wurde verhindert, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Für Max bedeutet das, dass seine Anwälte nun noch einmal wieder von vorn alle Berufungen einreichen müssen.Falls nicht endlich einmal eines der angerufenen Gerichte erkennt, welches Unrecht ihm bisher geschehen ist, könnte es noch einmal durch sämtliche Instanzen gehen, d.h. es könnte noch Jahre dauern, bis alle Instanzen durchlaufen sind. Aber diese ganzen Jahre haben ihren Tribut gefordert. Max kann das nicht mehr über Jahre hinaus aushalten. Momentan ist sein Fall immer noch beim Texanischen Berufungsgericht anhängig. Ende des Jahres werden es 2 Jahre. Das ist schon immens lange . Aber theoretisch könnte jederzeit eine Entscheidung darüber gefällt werden, ob dieses Gericht ihm einen neuen Prozess zubilligt, weil sein vorheriger Prozess unfair war, wie seine Anwälte glaubhaft dargelegt haben. Aber ob das tatsächlich das Berufungsgericht beeindruckt, wer weiss das. In der Regel geschieht es äusserst selten, dass man dort positiv entscheidet. Wir machen uns da zwar nicht viel Hoffnung. Aber manchmal passieren ja auch unerwartete Dinge. Wir hoffen es. Aber auch dann wäre noch ein harter Weg zu gehen. Es ist noch ein langer Kampf und wer ihn gewinnt ist noch offen.

All diese Dinge habe ich innerhalb von 2 1/2 Jahren lernen müssen. Wie es in den USA mit der Gerechtigkeit so ist. Die Richter werden vom Volk gewählt und in Texas sind sie den Wählern besonders lieb, wenn sie oftmals die Todesstrafe verhängen und gnadenlos sind. Mit diesem Wissen fällt es schwer, optimistisch zu sein. Aber ohne Hoffnung und Optimismus, was sollte ich Max schreiben, wie sonst könnte man ihm Kraft geben, um weiter zu kämpfen? Und wie könnte er überhaupt sonst weitermachen. Er hat bereits einmal im letzten Jahr fast aufgegeben, als die Bedingunen dort besonders schlimm wurden. Deshalb ist es wichtig, positiv zu bleiben. Wir geniessen unsere Zeit, die wir haben. Niemandem ist garantiert, dass er ein langes Leben hat. Weder mir noch ihm. Wir werden unsere Zeit nutzen so gut wir können. Freundschaft und Zuneigung haben nichts mit Entfernung zu tun. Man kann meilenweit entfernt sein und sich trotzdem nah sein. Für uns ist das so und für einige andere Insassen von Todestrakten, die wahre Freunde in ihrem Leben gefunden haben, zum Glück auch.

Ich habe Max ein Bild von uns gemacht, das uns an einem anderen Ort zeigt. Das soll ihm ein wenig Hoffnung geben und es gefällt ihm gut -  denn er möchte nichts lieber als mal mit mir zu verreisen :-))

Das ist ihm ein Ansporn durchzuhalten, damit wir das alles einmal tun können. Und mir ebenso. Denn es ist natürlich auch für mich nicht immer einfach, stark zu sein. Ich habe schon viele traurige Stunden damit verbracht, darüber nachzudenken, wieso es so viel Unrecht im Leben gibt und wie man solch ein Unrecht einer betroffenen Person gegenüber jemals wieder gut machen will. Mit einer Abfindung? Naja, das ist ja das Mindeste und zum Glück in Texas gegeben. Aber längst nicht in allen Staaten  Aber diese vielen Jahre an einem solch schrecklichen Ort, diese unmenschliche Behandlung, das hinterlässt Narben auf der Seele, die niemals weg gehen.

Sollten Sie, die Sie dies lesen, sich dafür interessieren, eine Brieffreundschaft mit einem Todestrakt Insassen aufzunehmen und sich vorab informieren wollen, so nehmen Sie gern mit mir Kontakt auf. Ich gebe gern meine Erfahrungen weiter.

Die meisten der Menschen, die einem Todestrakt Insassen schreiben, wollen einfach nur einem Menschen, der in einer solchen Isolation leben muss, ihre Hand reichen und ein wenig Freude und Abwechslung in sein trostloses Leben bringen. Das ist jedenfalls die Absicht, mit der man an die Sache geht. Dass man jemandem ein wenig Menschlichkeit entgegen bringen möchte. Aber meistens ist es so, dass man überrascht ist, was man dafür zurück bekommt. Man merkt sehr schnell, dass das keine einseitige Sache ist. Man selbst bekommt auch sehr viel zurück. Mindestens genau so viel, wie man selber gibt. Es entstehen oftmals wunderbare Freundschaften, die man nie mehr missen möchte.

Aber selbst, wenn man nicht selbst schreiben kann oder will, man kann auch die Organisationen unterstützen, die aktiv gegen die Todesstrafe kämpfen. Allein schon den vielen unschuldigen Menschen zuliebe, die immer noch in den Todestrakten sitzen, ist es wichtig, dass die Todesstrafe endlich abgeschafft wird.

Hier ist der Link zu Max’ Website, die noch in der Entstehung ist. Wobei sich auch Max über Grüsse immer sehr freut. Also wenn ihm jemand einen Gruss senden möchte, dann würde ihn das sehr freuen. Man kann es auch per email tun und ich leite das an ihn weiter.

 

www.maxsoffar.com

und Max’ Myspace Seite: www.myspace.com/max_soffar

 

Vielen Dank für Ihre Zeit, dies zu lesen, auch wenn es nicht unbedingt Chihuahua-relevant ist. Ausser, dass fast jeder, der mit mir länger zu tun hat, irgendwann mal auf den Chihuahua kommt :-)) Aber jeder, der mich kennt weiss, dass man mit mir sehr gut auch über das Thema Chihuahua reden kann. Aber auch über dieses Thema. Wir haben alle zusätzlich zu unserem Hobby Chihuahua noch weitere Schwerpunkte im Leben. Und dies ist meiner.

Man muss nicht meiner Meinung sein. Ich habe da schon öfter kontrovers diskutiert, insbesondere mit den Befürwortern der Todesstrafe, die oft eine sehr festgefahrene Argumentation haben. Auch damit muss man leben. Meine Freundschaft zu Max ist eines der kostbarsten Geschenke, die ich im Leben erhalten habe und dafür bin ich dankbar. Ich habe so viel gelernt durch ihn über die wichtigen Dinge im Leben. Ich bin sicher, es ist Schicksal, dass wir uns kennengelernt haben. Unsere Freundschaft ist nichts, was jeder verkraften könnte. Ich denke, deshalb habe ich ihn auch erst jetzt kennengelernt. Vielleicht wäre ich dazu vorher gar nicht in der Lage gewesen. Aber ich möchte keinen Tag missen, seit es ihn in meinem Leben gibt. Ich habe gelernt, worauf es im Leben wirklich ankommt, was wichtig ist. Dafür bin ich dankbar und ich weiss, er ist es auch.

Ich hoffe alle, die dies lesen wissen es zu schätzen, dass sie in einem Land leben, in dem es keine Todesstrafe gibt. In dem kein Staat jemanden legitim töten kann. Jedes Leben ist kostbar und dafür sollten wir uns weltweit einsetzen.

 

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